SDG 15: Reicht Aufforstung alleine um den CO2 Ausstoß zu verringern ?

Im Zusammenhang von Punkt 15 der Sustainable Development Goals, welcher sich mit Ökosysteme auf dem Land auseinander setzt, werden zahlreiche Ziele wie Aufforstung angesprochen, um die CO2 Dichte in der Atmosphäre zu verringern und Lebensräume für Lebewesen zu sichern. In diesem Diagramm kann man erkennen, dass in China, trotz wachsender Wälder, im Zeitraum von 1990 bis 2004, die CO2 Emissionen zunehmen. Brasilien im Vergleich hat einen Rückgang der Wälder, während sich der CO2 Ausstoß nur leicht hebt. Die USA haben beinahe gar keinen Waldzuwachs, dafür aber im Vergleich zu den anderen beiden Länder einen konstanten CO2 Anstieg. Warum ist das so ?

Trotz Steigen der Waldgröße in China wird mehr CO2 ausgestoßen als davor. Zur Verdeutlichung zeigt dieses Diagramm warum das so ist. China verbraucht allgemein einfach mehr fossile Brennstoffe als die USA, es gibt eine größere Anzahl an Menschen, die z.B. ein Auto fahren und mehr Industrie als vergleichsweise in Brasilien. Nebenbei ist es außerdem interessant, dass der Ölverbrauch in den USA in den Jahren 1975-1989 nicht konstant geblieben ist wie bei den anderen. Dies ist wahrscheinlich auf die Ölpreiskriese zurück zuführen von 1979/1980. Trotzdem sind die USA in diesem Beispiel Nummer eins in Sachen Ölkonsum. Aber was bringt uns diese Information ?

Es zeigt uns, dass eine Bekämpfung des Klimawandels, an einer Stelle alleine nicht reicht. Es wird – sei es jetzt von den USA China oder Brasilien – zu viel CO2 ausgestoßen, so dass, trotz Zuwachs an Waldgebieten (in China), die Wälder diese Stoffe nicht binden können und dies natürlich globale Auswirkungen hat. Die Länder müssen den anthropogenen Klimawandel zusammen versuchen einzudämmen, in dem sie z.B. versuchen könnten, andere Energien effizienter zu nutzen als bisher. Alleine die Waldgebiete können uns diese Aufgabe nicht abnehmen. Wir schaden uns dadurch nur selbst und unserer Natur, wenn man, dass nicht bald realisiert.

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