Führt Klimawandel zu mehr Hunger?

Der Klimawandel kommt nicht erst, er ist schon längst da. –Welthungerhilfe

Wie das Zitat schon verdeutlicht ist Klimawandel kein kurzfristiger, sondern ein fortlaufender Prozess. Klimawandel ist ein Prozess mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen auf die Umwelt.

Eine Folge des Klimawandels ist zum Beispiel das Hungern in vielen Regionen – vor allem in Entwicklungsländern. Der Hunger ist eine Folge der Veränderung von Wetterparametern, welche wiederum eine Folge des Klimawandels sind. Als Folge der globalen Erderwärmung hat die Häufigkeit und Intensität von Dürren in einigen Teilen Afrikas und Asiens stark zu genommen. Die Dürren wirken sich direkt auf die landwirtschaftliche Produktivität und die Qualität der Erträge aus. Dazu nimmt die Anzahl von Extremwetterereignissen wie Stürme und Überschwemmungen zu. Diese haben fatale Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Erträge. Die landwirtschaftlichen Erträge sind eine Existenzgrundlage von circa 80% der in Afrika lebenden Menschen.
Damit beginnt das nächste Problem – der Hunger. Durch die niedrigeren landwirtschaftlichen Erträge sind Nahrungsmittel knapp uns somit steigt ihr Preis. Diese Nahrungsmittel sind meistens zu teuer für die dort lebenden Menschen, um sie bezahlen zu können. Die Folge davon ist Hunger. Also lässt sich schlussfolgern, dass Klimawandel die Ernährungssicherheit – vor allem in den Entwicklungsländern – bedroht.
Um Hunger zu bekämpfen sollte vor allem der nachhaltige Anbau von Nahrungsmitteln in den betroffenen Ländern verbessert werden und dazu sollten auch die lokalen und regionale Begebenheiten beachtet werden.

Eine Aussicht auf die Verbesserung von landwirtschaftlichen Bedingungen ist das Klimaabkommen in Paris. Welches vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 stattfindet.  Auf der Klimakonferenz sollen die knapp 200 Mitgliedsstaaten einen gemeinsamen Klimaschutzvertrag unterschreiben, der 2020 in Kraft treten soll.

Welche Aspekte sollten in der Klimakonferenz von Bedeutung sein?

  • Es ist sehr wichtig, dass die Länder die stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, finanzielle Unterstützung von den Industriestaaten bekommen, um Mittel für die Anpassung an den Klimawandel aufbringen zu können. Denn meist sind Entwicklungsländer betroffen, da sie keine Kosten für die Mittel zur Anpassung aufbringen können.
  • Die Wirtschaft und der Lebensstil von den Industriestaaten muss nachhaltiger werden da,…
  • … der Verbrauch von natürlichen Ressourcen, für einen zu hohen Konsum, zu hoch ist.
  • … zu viel Müll und Emissionen erzeugt werden.

Umweltschutz und Hunger- sowie Armutsbekämpfung sind sehr stark miteinander verknüpft. Wenn zum Beispiel der Boden in ärmeren Ländern nachhaltiger angebaut wird und Maßnahmen zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels getroffen werden, ist die Existenz von den dort lebenden Menschen gesichert und sie müssen nicht mehr hungern. Dazu nehmen die Preise der Nahrungsmittel unabhängig von den landwirtschaftlichen Erträgen zu oder ab, da diese durch die besseren Bedingungen gesichert sind.

Es ist klar, dass der Klimavertrag nicht alle Probleme bezüglich dieses Themengebiets sofort lösen kann. Dennoch sollte er der Politik und den Investoren eine zukünftige Richtung für eine nachhaltig wirtschaftende Gesellschaft vorgeben.

 

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