Elektroautos

File:1888 Flocken Elektrowagen sw.jpg
Urheber: Franz Haag

1888 wurde von Andreas Flocken (vermutlich) das erste elektrisch betriebene Fahrzeug für Menschen gebaut. Dies geschah nur zwei Jahre nach dem Bau des ersten Autos mit internem Verbrennungsmotor von Carl Benz. Jedoch haben sich bis jetzt die Verbrenner durchgesetzt und machen es trotz des Klimawandels (der ein Anreiz sein sollte, nachhaltiger zu leben) immer noch. Die Frage ist warum?

Ein sehr entscheidender Faktor war damals und ist immer noch die Batterie und somit die Reichweite von den Elektroautos. Dabei reicht diese von ca. 60 Km (Renault Twizy) bis zu mehr als 350 Km (Tesla). Bei manchen Autos können für längere Fahrten noch Zusatzbatterien eingesetzt werden. Jedoch ist auch da die Leistung begrenzt, und der Platz wird schnell knapp. Der Stauraum ist für viele ein Problem, denn wenn man anstatt 363 Liter (Ford Focus) nur 237 Liter (Ford Focus Electric) hat, kann es in einer Familie mit zwei Kindern eng werden, wenn man mal wegfahren will.

Worin die Verbrenner die Elektroautos nicht schlagen können ist der Fahrspaß. Die Beschleunigung gibt es auf jeden Fall her, denn durch das Wegfallen vom Schalten und die Unabhängigkeit vom Drehmoment kann eine dauerhaft maximale Beschleunigung stattfinden. Außerdem ist durch den Elektromotor kein Geräusch zu hören. Das ist vor allem bei längeren Autofahrten entspannend. Aber es hat nicht nur eine entspannende Wirkung sondern ist auch besser für die Gesundheit (NORAH-Studie). Dahinter steckt jedoch auch eine Gefahr, denn wir Menschen verlassen uns neben unseren Augen sehr stark auf unser Gehör. Von dem her bemerkt man die Elektroautos entweder gar nicht oder nur kaum, wenn man wie sonst auch immer durch die Stadt läuft. Dagegen kann aber auch was gemacht werden, denn die Elektroautos können künstliche Geräusche Produzieren, damit sie nicht überhört werden.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Häufigkeit der Technischen Defekte. Durch das Fehlen der Lichtmaschine, des Keilriemens, des Katalysators, vom Motoröl usw. muss das Auto weniger in die Werkstatt. Durch unter anderem diese Komponenten ist auch der Wirkungsgrad des Otto-Motors viel geringer. Dieser liegt bei max. 43% (Diesel) und unter 40% bei Benzin. Bei Elektroautos liegt dieser bei über 90%.

Ein jetziges Problem ist auch noch der hohe Preis. Dieser kann jedoch durch die erhöhte Nachfrage und somit größeren Produktionshallen und ausgereifterer Technik stark sinken.

Wenn die Reichweite und der Preis noch angepasst werden finde ich ist dem Elektroauto nicht viel auszusetzen. Von dem her ist es möglich, dass die Verbrenner in den nächsten 50 Jahren mehr und mehr Platz freigeben für die Elektrischen Nachfolger.

Elektroauto, Verkehr, Langlebig, Biene-Auto
Renault Twizy

 

3 thoughts on “Elektroautos

  1. Anna says:

    Hallo s.ger,
    falls Du Dich nicht „nur“ auf das E-Auto selbst „beschränkst“, sondern auch die Unterstützung unserer Bundesregierung beleuchten möchtest, gibt es hier einen interessanten ARD Beitrag, welcher am 10.08.2015 (1 Monat vor dem VW-Skandal ca. 18.09.2015) ausgestrahlt wurde. http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Das-M%C3%A4rchen-von-der/Das-Erste/Video?documentId=29989714&bcastId=799280 dauert ca 45 min

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